Beaver Creek Resort
 
In Sachen Luxus macht dem Skiresort in Colorado so leicht keiner was vor: Beheizte Bürgersteige, überdachte Rolltreppen zu den Pisten, keine Wartezeiten und eine riesige Auswahl anspruchsvoller Abfahrten.

Obwohl Beaver Creek Colorados jüngstes Skiresort ist, hat sich das Gebiet innerhalb weniger Jahre an die Spitze katapultiert. Ein Grund dafür ist die Vorliebe der Highsociety für diesen Ort. Doch abgesehen davon bietet Beaver Creek wirklich ein tolles Skigebiet mit abwechslungsreichen Pisten und zahlreichen Möglichkeiten abseits.

Schon in Vail ist man einiges an Luxus gewohnt, doch Beaver Creek setzt Maßstäbe. Erst 1980 wurde das am Computer entworfene Skigebiet eröffnet, das etwas abseits in einem idyllischen Tal liegt und vielleicht deswegen viel Prominenz angezogen hat.
Ob Ex-Präsident Gerald Ford oder Schauspieler wie Tom Cruise, viele bekannte Leute und Millionäre haben sich in Beaver Creek eingekauft und besitzen in den Wäldern ein verstecktes Feriendomizil.

Bei der Entwicklung von Beaver Creek wurde konsequent auf ein hohes Niveau geachtet und so zählt das Ressort heute zu den erlesensten Skiadressen Nordamerikas. Entsprechend exquisit ist der Ort: Die Hotels sind vom Feinsten, im Zentrum der Boutiquen, Juweliere, Kunstgalerien und exklusiven Shops lädt eine Eisarena zum Eislaufen ein, und im Vilar Center for the Arts stehen von klassischer Musik über Ballett viele kulturelle Veranstaltungen auf dem Programm.

Die Fußgängerzone wird sogar beheizt – wer möchte schon durch tiefen Schnee stapfen – und zu den Talstationen der Lifte führen überdachte Rolltreppen. Bei soviel Luxus überrascht es dann doch wieder, dass einem nach einem Skitag in der Fußgängerzone heiße Schokolade und Cookies gereicht werden – kostenlos!

Das eigentliche Kapital von Beaver Creek sind jedoch die fantastischen Skimöglichkeiten. Der Ort bietet ein überaus abwechslungsreiches Skigebiet mit breiten Abfahrten für alle Könnensstufen und so manch knackige Buckelpiste.

Dass die Waldschneisen hier durchaus sehr steil sein können, beweist jedes Jahr der Weltcupzirkus. Die Männer-Abfahrtsstrecke "Bird of Prey“ flößt auch den weltbesten Skifahrern Respekt ein. Einmalig sind die ausgewiesenen Varianten durch die Wälder, wobei die Amerikaner manchmal auch über das Ziel hinausschießen. Teilweise sieht man die "Piste“ vor lauter Bäumen nicht mehr.

Selbstverständlich sind die Liftkapazitäten großzügig ausgelegt, Wartezeiten passen nun wirklich nicht zu Beaver Creek.

Quelle: sueddeutsche.de
  


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